Klaus Köhler Beton
   


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Klaus Köhler Beton- und Fertigteilwerk GmbH

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Unsere Geschichte

Am Anfang des Unternehmens stand eine Idee. Und der feste Wille, diese Idee Wirklichkeit werden zu lassen. So wurde aus dem 1947 von Franz Köhler gegründetem Betonwerk ein unternehmerischer Erfolg, der mittlerweile auf mehr 50 Jahre zurückblickt.

Ein Erfolg der nicht zuletzt auf der außergewöhnlichen Schaffenskraft des Firmengründers und seiner Mitarbeiter der ersten Stunde beruht. Denn alle verband ein gemeinsames Ziel. Der Aufbau eines jungen Unternehmens in einer Zeit, die zu den wirtschaftlich interessantesten Deutschlands zählt.

In den 40er Jahren galt: Pioniergeist, Mut und Entschlossenheit. Franz Köhler war entschlossen aus dem nichts heraus ein Unternehmen zu gründen, das an dem Wiederaufbau des zerstörten Deutschland mitwirken sollte. So wurde im Mai 1947 der Grundstein für eine erfolgreiche Firmengeschichte in Hamburg-Forsthof gelegt. Einen Monat später (am 21. Juni 1947) eröffnete damals in Erfurt das erste Geschäft in dem Lebensmittel wieder frei verkauft werden konnten. Bei Köhlerbeton wurde zu der Zeit die Portalkran-Anlage noch selbst gebaut.



In den 50er Jahren glaubte der Betrieb langsam an die Kraft der gemeinsamen Visionen. Beton war der Werkstoff der Zukunft und Köhler Beton verhalf ihm fortan zu völlig neue Einsatzmöglichkeiten. Die Idee zeitintensive Arbeitsvorgänge beim Tiefbau durch vorgefertigte Betonteile zu vereinfachen und damit zu verkürzen, überzeugte nicht nur die Deutsche Bundespost. Das Patent „Köhlerschacht“ machte es möglich Kabelschächte innerhalb weniger Stunden „fabrikfertig“ in der Erde einzubauen – eine Revolution!

In den 50er Jahren unterwandert eine große Idee die Bundesrepublik: Die Montage- und Qualitätsvorteile des Köhlerschachts werden schnell anerkannt. Als die Deutsche Bundespost das Patent zum Bundesweiten Standard ernennt, florieren auch die Aufträge. Die Oldenburger Zeitung schreibt: „Hummel, Hummel“ aus einem Schacht – Neuartige Kabelschächte aus der Alexanderstraße. Franz Köhler und sein Unternehmen stehen im Rampenlicht und montieren dies, mit dem Einrichten von Straßenbeleuchtungsmasten für die HEW/ÖB fortan auch noch selbst.

In den 60er Jahren wird die Firma durch den plötzlichen Tod von Franz Köhler überschattet. Doch der Unternehmergeist liegt in der Familie, und ein Betonwerk läßt sich nicht unterkriegen. Die Familienmitglieder übernehmen die Verantwortung, und zwar nicht als Übergangslösung sondern mit dem erklärten Ziel, das Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich weiterzuführen. Zuerst übernimmt Helga Jess, geb. Köhler, mit ihrem Mann Helmut Jess die Führung, später steigt auch Klaus Köhler als selbständiger Geschäftsmann mit ein. Dank der Mitarbeiter, die sich schon zu Zeiten des Firmengründers für das Unternehmen engagiert hatten und nun mit Rat und Tat einsprangen, blieb Köhler Beton auf Erfolgskurs.



Mit dem Erfolg kamen Veränderungen und der Sprung vom traditionellen Handwerk zur Großserienproduktion. Das Gelände in Forsthof wurde aufgegeben um den Bestand des Unternehmens zu sichern und Platz für weitere Expansionen zu schaffen. Ein geeignetes Areal fand sich in Harksheide (im heutigen Norderstedt). Auf 30.000 qm Fläche entstanden moderne Produktionshallen und weiträumige Lagerflächen. Selbstverständlich goß damals Köhler Beton selbst die Fundamente und Hallenmontage für die neue Zentrale.

Mit modernsten Fertigungseinrichtungen von Mischanlage bis Plattenpressen geht das einst schwer erworbene Know-how in Serie. Erst wird das Zweischalen-Flachdach entwickelt und patentiert, kurz darauf folgen Kabelkanäle, Schachtbauwerke und Skelett-Bauwerke. Konstruktionen die über den künftigen Erfolg von Köhler Beton entscheiden.

1961 entschließt sich Klaus Köhler auch den Berliner Markt zu erobern. In Berlin Hermsdorf wird eine eigene Produktionsstätte eingerichtet, die sich bald als zu klein erweist. Bereits 1967 muß das Unternehmen nach Berlin Reinickendorf expandieren, wo fortan das gesamte Verkaufsprogramm von Köhler Beton für die Deutsche Bundespost entwickelt wird. Weitere Aufträge kommen vom Senat (für Signalanlagen und Versorgungskanäle) und von der wachsenden privaten Bauwirtschaft.



Den Zug durch die 70er Jahre fährt ab Rangierbahnhof Maschen. Der Großauftrag im Süden Hamburgs gibt dem Unternehmen neue Impulse, denn im gesamten Bereich des Rangierbahnhofs müssen Kabelschächte für Stromversorgung und elektronische Einrichtungen gebaut werden. Um die technische Anpassung zu gewährleisten, werden auch die zusätzlich erforderlichen Kabelkanäle von Köhler Beton geliefert.

Im Jahre 1975 wird der Betrieb wieder von zwei schmerzlichen Verlusten heimgesucht. Nach dem Tod von Sophie Köhler, der Ehefrau des Firmengründers, stirbt auch die Geschäftsführerin Helga Jess, geb. Köhler im Alter von nur 47 Jahren.

Die Verantwortung für das Unternehmen und seine Mitarbeiter liegt nun auf den Schultern von Klaus Köhler. Er erweist sich erneut als Motor für die Entwicklung neuer Produkte, Märkte und Vertriebswege und führt die Firma mit dem Hochbau in Richtung Zukunft. Zu dem berühmten Zweischalen-Flachdach kommen Treppenbauteile, Fassadenelemente, Balkonbauteile, Betonfertigteile für Skelettbauten und viele andere Fertigteile hinzu. Köhler Beton spiegelt sich fortan im Hamburger Alstertal Einkaufszentrum, im BP-Haus in der City Nord und im Allgemeine Krankenhaus Altona. Fortan werden auch Fertiggaragen, Kompaktnetzstationen und Schalthäuser für Versorgungsbetriebe in die Entwicklung aufgenommen.


1980, Zeitgleich mit der Einführung der Sommerzeit in der Bundesrepublik, zieht Köhlerbau nach Berlin Spandau. Hier bieten sich auf 18.000 qm jetzt ausreichend Kapatzitätsreserven für den Berliner Markt. Zu den Auftraggebern gehören schon damals die BEWAG, GASAG, die Berliner Wasser- und Verkehrsbetriebe, die Deutsche Reichsbahn und der Berliner Senat. Dazu bringt der Bundesweite Ausbau der Breitbandkommunkation neue Aufgaben für das Beton- und Fertigteilwerk. Der für die Deutsche Bundespost entwickelte Kabelzweigkasten 83 wird im gesamten Bundesgebiet als Regelbauweise eingeführt und als Bindeglied zwischen den Kabelschachtabdeckungen und den Kabelschächten kommt ein weiteres Produkt dazu: die Kabelschachhälse. Sie ermöglichen nicht nur eine individuelle Anpassung an die Wegeoberfläche, sondern sind auch noch in kürzester Zeit eingebaut und befahrbar.

Statt Diskofieber und Glitzerhosen spielt bei Köhler Beton in den 80ern der Umweltschutz eine immer bedeutendere Rolle. Neben Abscheideanlagen zur Wasserklärung sind es vor allem die neu entwickelten Schlitzrinnen, die einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten: In den Boden eingelassen sorgen sie dafür, daß Treibstoff, Abwässer und Schmutzpartikel schnell und wirksam aufgefangen und umweltschonend entsorgt werden. Mit Flughafenrollfeldern, Autobahnen und Häfen eröffnen sich so nach und nach ganz neue Betätigungsfelder. Selbst Daimler-Benz möchte auf die Umweltschonenden Vorteile nicht verzichten und rüstet seine Teststrecken mit modernen Köhler-Schlitzrinnen aus.



Um in Sachen Hochbau weiter vorne mitzufahren plant Köhler Beton „überirdische“ Produkte. Angefangen von neuen Fertiggaragen über Fernmeldesäulen für die Bundeswehr bis hin zum Stadionbau.

Pünktlich zum Mauerfall sollte damals eigentlich in Westdeutschland ein weiteres Werk eingerichtet werden. Doch in der Nacht in der rund 50.000 DDR-Bürger Westberlin besuchten wurden diese Pläne schnell durch neue, dem Zeitgeschehen angepaßte Pläne, ersetzt. Es sollte Richtung Osten gehen: neues Werk in Luckenwalde.

In den 90er Jahren gab es im Osten viel neues. Auf dem Areal eines ehemaligen Betonkombinates wurde von Klaus Köhler und seinem Expertenteam sehr schnell ein völlig neues Betonwerk geplant. Doch bevor es gebaut werden durfte, mußten rund 20.000 Tonnen Betonschutt, darunter auch Bauelemente der ehemaligen Mauer, fachgerecht entsorgt werden. Am 1. Oktober 1992 ist es dann endlich so weit: Das neue Köhler Beton- und Fertigteilwerk nimmt in Luckenwalde den Betrieb auf und baut nach den neusten Technischen Standards. Mit neuen Hallen, direktem Gleisanschluß und High-Tech-Produktionsanlagen arbeitet das Werk unter modernsten Umweltschutzbedingungen. Mit einer Größe von 60.000 qm (davon ca. 7.000 qm Hallenfläche für die Produktion) protzt das Werk der Zukunft entgegen.



Die rasche Produktionsauslastung kam mit dem Ausbau der Telekommunikation in den neuen Bundesländern und mit den Produkten für die Deutsche Bahn AG, sowie mit Sonderbauteilen für die Infrastruktur.

Als 1997 das 50jährige Jubiläum gefeiert wird ist schon klar das man sich auf den schwer erarbeiteten Lorbeeren nicht ausruhen will. Innovationen im Betonbereich sind ebenso geplant wir ein Ausbau der Aktivitäten in branchennahen Bereichen und dem Dienstleistungssektor.

2000 ist das Familienunternehmen auch dank der Leistung von Franz Stefan Köhler, Sohn von Klaus Köhler, und Tochter Carolin Köhler, hervorragend für die Zukunft gerüstet. Auch nachdem sich Klaus Köhler zur Ruhe setzt und die Geschäftsführung erneut wechselt wird Köhler Beton mit Vollgas weiter fahren! Denn Beton Verbindet.